Die Kuppel der Hagia Sophia schwebt auf unsichtbaren Dreiecken

Geschichte
Die Kuppel der Hagia Sophia schwebt auf unsichtbaren Dreiecken

Die Kuppel der Hagia Sophia aus dem 6. Jahrhundert nutzte 'Pendentifs'. Diese dreieckigen Stützen ließen die riesige Struktur schweben. Dies revolutionierte das architektonische Design für Jahrhunderte.

Die Hagia Sophia, im 6. Jahrhundert erbaut, revolutionierte die Architektur mit ihrer riesigen Kuppel. Die Architekten Isidor von Milet und Anthemius von Tralles lösten das Problem. Sie platzierten eine runde Kuppel auf einem quadratischen Gebäude. Dafür nutzten sie 'Pendentifs'. Diese dreieckigen, gekrümmten Segmente gehen nahtlos vom quadratischen Fundament zum runden Kuppelrand über. Diese geniale Lösung ermöglichte größere, stabilere Kuppeln. Schwere Stützen waren nicht nötig. Die 55 Meter hohe Kuppel scheint zu schweben. Ihr Design, verstärkt durch 40 Fenster, inspirierte jahrhundertelang Bauten. Dazu gehören der Felsendom in Jerusalem und europäische Renaissance-Entwürfe.

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