Stromversorger bezahlen Kunden manchmal für den Energieverbrauch
An extrem sonnigen oder windigen Tagen ist das Netz so mit Ökostrom überlastet, dass Energieunternehmen Kunden dafür bezahlen, das Licht brennen zu lassen.
Im April 2026 erreichte das deutsche Stromnetz einen kuriosen Meilenstein: Der Strompreis fiel auf minus 16 Euro pro Megawattstunde. An jenem Nachmittag schien die Sonne so intensiv und der Wind wehte so stark, dass die Kraftwerke weit mehr Energie produzierten, als das Land verbrauchen konnte. Da es oft teurer ist, eine massive Turbine zu stoppen oder einen Solarpark abzuschalten, zahlten die Netzbetreiber ihren Kunden Geld für die Abnahme des Stroms.
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