Japan trägt drei Viertel der Stationierungskosten für das US-Militär
Japan finanziert drei Viertel der Kosten für die 50.000 im Land stationierten US-Truppen. Dies kehrt die üblichen wirtschaftlichen Erwartungen an ein Bündnis zwischen einer Supermacht und ihrem Partner grundlegend um.
Japan zahlt jährlich rund 2 Milliarden Dollar für die Präsenz von 50.000 US-Soldaten. Damit übernimmt das Land 75 Prozent der anfallenden Stationierungskosten. Diese finanzielle Verpflichtung basiert auf dem Sicherheitsvertrag von 1960. Sie sichert strategische Knotenpunkte wie den Luftwaffenstützpunkt Futenma, dessen 2.000 Meter lange Landebahn für die regionale Stabilität entscheidend ist.