Die Medici-Bank tarnte Kreditzinsen als Währungswechsel

Finanzen
Die Medici-Bank tarnte Kreditzinsen als Währungswechsel

Die Medici-Bank dominierte die Renaissance-Finanzwelt. Mit doppelter Buchführung und getarnten Zinsgeschäften umging sie das kirchliche Wucherverbot.

Die 1397 gegründete Medici-Bank wurde zum mächtigsten Finanzinstitut Europas, indem sie den 'Wechselbrief' perfektionierte. Da die Kirche Zinsen als Sünde betrachtete, deklarierten die Medici ihre Gewinne als Gebühren für den Währungstausch zwischen ihren zehn europäischen Filialen.

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