Antike Nasca-Aquädukte liefern noch heute Wasser
In Perus trockener Nasca-Wüste zapfen antike Aquädukte auf geniale Weise unterirdische Aquifere an. Sie liefern lebensspendendes Wasser durch verborgene Tunnel, die noch heute genutzt werden.
Die alte Nasca-Zivilisation, die von 200 v. Chr. bis 600 n. Chr. in der Wüste Perus florierte, konstruierte geniale unterirdische Aquädukte, sogenannte Puquios. Diese spiralförmigen Tunnel zapfen Grundwasser aus Aquiferen an. Es wird durch natürliche Filter geleitet. Dann tritt es in offene Kanäle zur Bewässerung aus. Dieses schwerkraftgespeiste System ernährte die Landwirtschaft in einer Region, die jährlich weniger als 5 Millimeter Regen erhält. Es unterstützte Zehntausende von Menschen. Über 30 Puquios wurden identifiziert. Sie zeigen das fortgeschrittene Verständnis der Nasca für Hydrologie. Bemerkenswerterweise sind mehrere Puquios noch heute funktionsfähig. Dies ist ein Beweis für ihr nachhaltiges Design und ihr dauerhaftes Erbe.