Teilchenbeschleuniger müssen 99 Prozent ihrer Daten in Echtzeit verwerfen

Wissenschaft
Teilchenbeschleuniger müssen 99 Prozent ihrer Daten in Echtzeit verwerfen

Der Large Hadron Collider produziert überwältigende Datenmengen von einem Petabyte pro Sekunde. Physiker nutzen daher Echtzeit-KI, um fast alle Beobachtungen unwiderruflich zu löschen, noch bevor sie gespeichert werden können.

Moderne Teilchenbeschleuniger produzieren Daten in so gewaltigen Mengen, dass eine vollständige Aufzeichnung physikalisch und wirtschaftlich unmöglich ist. Am Large Hadron Collider erzeugt der ATLAS-Detektor jede Sekunde etwa ein Petabyte an Rohdaten. Aufgrund begrenzter Speicherkapazitäten können jedoch nur 0,0001 Prozent dieser Informationen dauerhaft gesichert werden.

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