Nächtliche temperaturen in vielen städten steigen doppelt so schnell wie tageshöchstwerte
Während globale Mittelwerte die Schlagzeilen dominieren, erleben Städte eine einseitige Erwärmung. Durch gespeicherte Hitze steigen die Nachttemperaturen bis zu doppelt so schnell wie die Tagespeaks.
Klimatrends zeigen ein Phänomen namens asymmetrische Erwärmung. Dabei steigen die nächtlichen Tiefstwerte deutlich schneller als die Höchstwerte am Tag. Daten von über 26.000 täglichen Messungen belegen diesen Trend. Nur die Hälfte der US-Bundesstaaten verzeichnet seit 1950 steigende Durchschnittstemperaturen. Dennoch erleben 80 % extremere Hitze oder wärmere Nächte.