Traditionelle japanische Schauspieler nutzen Kehlkopfmodulation zur Nachahmung weiblicher Stimmen

Kultur
Traditionelle japanische Schauspieler nutzen Kehlkopfmodulation zur Nachahmung weiblicher Stimmen

Männliche Kabuki-Schauspieler in Japan meistern eine jahrhundertealte Technik der Kehlkopfmodulation. Sie ahmen weibliche Stimmen präzise nach und überbrücken eine biologische Lücke von fast achtzig Hertz.

Seit einem Verbot für Darstellerinnen im Jahr 1652 perfektionieren 'Onnagata'-Kabuki-Schauspieler die Kunst der weiblichen Darstellung. Ein Kernaspekt ist die Kehlkopfmodulation. Diese erlaubt es männlichen Darstellern, ihre Tonhöhe um 20 bis 30 Hz zu verschieben. Durch die Kontrolle von Atem und Halsmuskeln erreichen sie fast die weibliche Durchschnittsfrequenz von 200 Hz. Dies weicht deutlich vom männlichen Durchschnitt von 120 Hz ab.

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