Ein Kultroman nutzte einen fiktiven Serienmörder als Satire auf die Gier der 1980er Jahre
Bret Easton Ellis nutzte die Figur eines besessenen Investmentbankers, um den oberflächlichen Konsumismus und das rücksichtslose Geschäftsumfeld im New York der 1980er Jahre zu kritisieren.
Der 1991 erschienene Roman 'American Psycho' ist eine scharfe Kritik an der Yuppie-Kultur der Wall Street. Der Protagonist Patrick Bateman verkörpert eine wörtliche Interpretation des kannibalistischen Kapitalismus. Dies spiegelt eine Ära wider, in der der Kokainkonsum unter Finanzexperten bei zehn Prozent lag.