Eine chilenische Ausgrabungsstätte ist eigentlich 4.000 Jahre jünger als bisher angenommen
Neue Radiokarbondatierungen der Monte-Verde-Stätte in Chile verschieben deren Alter um vier Jahrtausende. Dies stellt bisherige Theorien zur Besiedlung Amerikas infrage.
Seit Jahrzehnten galt die Siedlung Monte Verde im Süden Chiles als Beweis gegen die 'Clovis-First-Theorie'. Erste Ausgrabungen im Jahr 1976 datierten den Ort auf vor 14.500 Jahren. Eine moderne Studie mit präziser Radiokarbondatierung zeigt nun jedoch ein anderes Bild. Die untersuchten organischen Proben belegen, dass die Stätte tatsächlich etwa 10.500 Jahre alt ist.
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