An Ōmisoka läuten japanische Familien 108 Mal die Tempelglocken, um menschliche Begierden zu vertreiben
Wenn in Japan die Uhr Mitternacht schlägt, läuten buddhistische Tempel ihre massiven Bronzeglocken 108 Mal. Dieses Ritual heißt Joya no Kane und soll die Seele für das kommende Jahr reinigen.
An Silvester, in Japan als Ōmisoka bekannt, versammeln sich Familien an lokalen Tempeln. Sie beobachten das Schlagen der Glocke, das genau 108 Mal erfolgt. Diese Zahl steht für die 108 weltlichen Begierden oder 'Bonno'. Man glaubt, dass diese menschliches Leiden und spirituelle Unreinheit verursachen.
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