Seekühe unterhalten sich mit für Menschen unhörbaren Geräuschen

Natur
Seekühe unterhalten sich mit für Menschen unhörbaren Geräuschen

Seekühe, die friedlichen Meeressäuger, nutzen unhörbare tieffrequente Geräusche zur Kommunikation. Dies geschieht über weite Unterwasserentfernungen. Es ist eine wichtige Anpassung für ihr Überleben und ihren sozialen Zusammenhalt.

Seekühe, oft auch Manatis genannt, kommunizieren unter Wasser mit tieffrequenten Geräuschen. Diese sanften Riesen erzeugen Zwitschern, Quietschen und Grollen unter 20 Hertz. Diese sind für menschliche Ohren unhörbar. Sie eignen sich aber perfekt für die Ausbreitung über weite Strecken im Wasser. So können sie den Gruppenzusammenhalt in trüben Flüssen und Küstengewässern aufrechterhalten. Dies ist besonders wichtig bei der Paarung oder Mutter-Kalb-Wiedervereinigungen. Wissenschaftler überwachen diese Lautmuster. Sie verfolgen damit die Populationsgesundheit und Migration. Dies ist entscheidend für den Schutz gefährdeter Arten wie der Florida-Seekuh. Deren Zahlen haben sich deutlich erholt. Menschlicher Bootslärm kann diese wichtige Kommunikation jedoch stören. Dies unterstreicht die Notwendigkeit ruhigerer Ozeane.

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