Ein reaktionärer Aufstand in der Türkei löste 1909 ein tragisches Massaker in Adana aus
Ein politischer Umbruch im Osmanischen Reich nahm 1909 eine dunkle Wendung. Ein Gegenputsch löste Gewalt aus, die die armenische Gemeinschaft in Adana verwüstete.
Im April 1909 löste ein reaktionärer Militäraufstand gegen das reformorientierte Komitee für Einheit und Fortschritt Gewalt im Osmanischen Reich aus. Während der politische Kampf in Konstantinopel stattfand, entfalteten sich im Vilâyet Adana die schrecklichsten Folgen. Mob-Angriffe richteten sich gegen armenische Christen. Diese Massaker forderten schätzungsweise 20.000 bis 30.000 Menschenleben.
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