Im Jahr 1349 führte eine panische Pest-Verschwörung zu einem tragischen Massaker in Deutschland
Als der Schwarze Tod 1349 Europa verwüstete, fegte eine Welle gewaltsamer Hysterie durch Erfurt. Dies führte zu einem der verheerendsten Pogrome des Mittelalters.
Auf dem Höhepunkt der Pest im Jahr 1349 suchten verängstigte Bürger in Erfurt nach einem Sündenbock für die rätselhafte Krankheit. Diese Panik schlug in eine gewaltsame Verschwörungstheorie um. Man behauptete, die jüdische Bevölkerung würde die Brunnen vergiften. Am 21. März griff ein wütender Mob das jüdische Viertel an. Dies führte zum Tod von fast 1.000 Menschen.
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