Im Jahr 1925 vertrieb die Türkei einen religiösen Führer und beendete eine jahrhundertealte Tradition
Die Vertreibung des Ökumenischen Patriarchen im Jahr 1925 signalisierte das Ende einer langen religiösen Ära. Die Türkei wandelte sich von einem Vielvölkerstaat zu einem modernen, säkularen Nationalstaat.
Im Januar 1925 suchte die türkische Polizei den Wohnsitz von Patriarch Konstantin VI. auf. Sie gaben ihm nur wenige Stunden Zeit, um das Land zu verlassen. Als geistliches Oberhaupt von Millionen orthodoxen Christen markierte seine plötzliche Vertreibung aus Istanbul einen schmerzhaften Höhepunkt. Es war Teil des Bevölkerungsaustauschs zwischen Griechenland und der Türkei.
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