Pfauen fächern schwänze nur zur paarung auf

Natur
Pfauen fächern schwänze nur zur paarung auf

Männliche Pfauen fächern ihre aufwendigen, 1,80 Meter langen Schwanzfedern nicht zum Fliegen auf. Sie nutzen sie als atemberaubende Balzvorführung. Damit beweisen sie ihre genetische Fitness und ziehen eine Partnerin an.

Männliche Pfauen fächern ihre prächtigen Schwanzfedern nicht zum Fliegen auf. Diese schillernde Darbietung dient fast ausschließlich der Anziehung von Partnerinnen. Diese Vögel, heimisch in Süd- und Südostasien, besitzen eine Schleppe von über 150 irisierenden Federn. Diese können bis zu 1,80 Meter lang werden. Während der Brutzeit, typischerweise von März bis August, richtet ein Pfau diesen spektakulären „Heiligenschein“ auf und fächert ihn auf. Dies soll eine Pfauenhenne beeindrucken und seine genetische Fitness signalisieren. Diese aufwendige Darbietung ist ein klassisches Beispiel sexueller Selektion. Sie macht ihn verwundbar, beweist aber seine Gesundheit und Stärke. Pfauenhennen wählen Männchen mit den lebendigsten, symmetrischsten Darbietungen. Dies führt zu stärkeren Nachkommen.

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