Die ersten Gebisse im 19. Jahrhundert bestanden oft aus Zähnen gefallener Soldaten
Lange vor moderner Keramik führte die Nachfrage nach echtem Zahnersatz zu einem grausamen Geschäft. Plünderer stahlen tausende Zähne von gefallenen Soldaten auf Schlachtfeldern wie Waterloo.
Zahnärzte im frühen 19. Jahrhundert suchten verzweifelt nach haltbaren Materialien für Prothesen. Sie nutzten oft Elfenbein oder Zähne von Verstorbenen. Die Schlacht von Waterloo im Jahr 1815 lieferte plötzlich Unmengen an gesunden Zähnen junger Soldaten. Plünderer sammelten diese ein und verkauften sie an Londoner Zahnärzte.
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