Flussblindheit wird durch parasitäre Würmer verursacht

Gesundheit
Flussblindheit wird durch parasitäre Würmer verursacht

Flussblindheit ist eine parasitäre Krankheit. Sie wird von Kriebelmücken verbreitet. Sie verursacht schwere Augenentzündungen und Sehverlust bei Millionen Menschen. Globale Bemühungen reduzieren ihre Auswirkungen jedoch drastisch.

Onchozerkose, bekannt als Flussblindheit, ist eine verheerende parasitäre Krankheit. Sie wird durch winzige Würmer verursacht. Diese werden durch Kriebelmückenstiche übertragen. Kriebelmücken findet man oft in der Nähe schnell fließender Flüsse in tropischen Regionen. Einmal im Körper, setzen diese Würmer Larven frei. Diese wandern und verursachen starke Entzündungen und Narben in den Augen. Das führt schließlich zur Blindheit. Diese Krankheit betrifft etwa 20 Millionen Menschen. Die meisten leben in Subsahara-Afrika. Sie ist eine Hauptursache für vermeidbare Blindheit. Sie hält Gemeinschaften in Armut gefangen, da sie Arbeit und Schulbesuch behindert. Glücklicherweise haben jährliche Massenbehandlungen mit Ivermectin die Belastung drastisch reduziert. Schätzungsweise 1,5 Millionen Blindheitsfälle wurden verhindert. Globale Bemühungen zielen sogar darauf ab, die Flussblindheit bis 2025 aus Amerika auszurotten. Das zeigt, wie internationale Zusammenarbeit alte Geißeln besiegen kann.

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