Sandmücken verursachen entstellende Hautgeschwüre

Gesundheit
Sandmücken verursachen entstellende Hautgeschwüre

Mikroskopische Leishmania-Parasiten werden von winzigen Sandmücken verbreitet. Sie verursachen entstellende Hautgeschwüre bei Millionen Menschen in tropischen Regionen. Dies ist eine vernachlässigte Krankheit mit alten Wurzeln.

Winzige Sandmücken, oft nicht größer als eine Fruchtfliege, übertragen Leishmania. Dieser mikroskopische Parasit wird durch ihren Biss weitergegeben. Er dringt in Immunzellen ein und führt zu Leishmaniose. Die Krankheit äußert sich als schmerzhafte, offene Hautgeschwüre. Diese entstellenden Wunden können Monate zum Heilen brauchen. Sie hinterlassen dauerhafte Narben. Betroffen sind hauptsächlich arme Gemeinschaften in tropischen Regionen. Jährlich treten schätzungsweise 700.000 bis eine Million neue Fälle auf. Dies geschieht vorwiegend im Nahen Osten, Zentralasien und Lateinamerika. Diese alte Krankheit ist seit über 2.000 Jahren belegt. Sie ist eine vernachlässigte Tropenkrankheit. Sie belastet Gesundheitssysteme. Der Klimawandel könnte die Lebensräume der Sandmücken erweitern. Dies erhöht das Übertragungsrisiko in neuen Gebieten.

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