Korallenriffe sterben, bedrohen das Meeresleben
Steigende Meerestemperaturen lösen Korallenbleiche aus. Dies entzieht den Riffen Farbe und Leben. Es stellt eine ernste Bedrohung für die globale marine Artenvielfalt und Küstengemeinden dar.
Korallenbleiche, verursacht durch wärmere Ozeane, verwüstet weltweit Unterwasserökosysteme. Korallen stoßen bei Stress ihre farbigen Algen ab. Sie werden weiß und anfällig. Dieses Phänomen hat seit den späten 1970er Jahren dramatisch zugenommen. Ein Ereignis von 2014-2017 betraf 75 % der weltweiten Riffe. Obwohl sie weniger als 1 % des Meeresbodens bedecken, beherbergen Korallenriffe 25 % aller Meeresarten. Ihr Verlust stört Nahrungsketten und bedroht die Fischerei. Er untergräbt auch natürliche Küstenbarrieren. Die Erholung von Riffen kann Jahrzehnte dauern. Dies unterstreicht die dringende Notwendigkeit, Treibhausgasemissionen zu reduzieren.