Tundraregionen erwärmen sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt

Umwelt
Tundraregionen erwärmen sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt

Die Tundraregionen der Erde erwärmen sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Dies bedroht empfindliche Ökosysteme. Zudem werden große Mengen eingeschlossener Treibhausgase aus tauendem Permafrost freigesetzt.

Die riesigen, baumlosen Tundraregionen der Erde erwärmen sich etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Dieses Phänomen nennt man arktische Verstärkung. Seit dem späten 20. Jahrhundert reflektieren schwindendes Meereis und Schnee weniger Sonnenlicht. Dadurch wird mehr Wärme absorbiert. Diese schnelle Erwärmung hat die arktischen Temperaturen seit vorindustrieller Zeit um 2-3 Grad Celsius erhöht. Der globale Anstieg betrug 1,1 Grad. Diese beschleunigte Erwärmung ist kritisch, weil Tundra-Ökosysteme empfindlich sind. Tauender Permafrost, der dauerhaft gefrorene Boden, setzt Methan frei. Methan ist ein starkes Treibhausgas. Dies birgt das Risiko einer Rückkopplungsschleife, die den Klimawandel weiter verstärken könnte.

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