Blitze entzünden Waldbrände in trockenen Wäldern
Blitzeinschläge mit extremer Hitze entzünden häufig Waldbrände in trockenem Unterholz. Sie spielen eine wichtige ökologische Rolle. Durch den Klimawandel nehmen sie an Intensität zu.
Blitzeinschläge sind eine Hauptursache für Waldbrände. Dies gilt besonders in trockenen Unterholzschichten. Diese unteren Bodenschichten sind voller trockener Blätter und Äste. Bei heißem Wetter werden sie zunderartig trocken. Trifft ein Blitz ein, kann seine Hitze bis zu 30.000 Grad Celsius erreichen. Dies entzündet das Material sofort, auch bei wenig Regen. In Regionen wie dem Westen der USA und Kanada verursachen Blitze jährlich Tausende von Bränden. Menschlich verursachte Brände dominieren oft in besiedelten Gebieten. Blitzbedingte Brände spielen jedoch eine wichtige ökologische Rolle. Sie beseitigen Unterholz und fördern die Artenvielfalt. Der Klimawandel verlängert die Brandsaisons. Dadurch werden diese Naturereignisse häufiger und intensiver. Manchmal überfordern sie die Brandbekämpfung.