Steigende Meere bedrohen Inselstaaten mit Aussterben
Der Klimawandel lässt den Meeresspiegel schnell ansteigen. Tiefliegende Inselstaaten sind durch Überschwemmungen und Landverlust bedroht. Dies führt zu erzwungener Migration und zeigt eine globale Ungerechtigkeit.
Der globale Meeresspiegel steigt beschleunigt. Dies liegt hauptsächlich an schmelzendem Eis und wärmeren Ozeanen. Ursache ist der menschengemachte Klimawandel. Seit den späten 1800er Jahren stieg der Meeresspiegel um etwa 20 Zentimeter. Jetzt beschleunigt er sich auf 3,7 Millimeter jährlich. Dies stellt eine existenzielle Bedrohung für tiefliegende Inselstaaten dar. Beispiele sind die Malediven und Kiribati. Diese Inseln liegen oft nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Sie sind ständigen Küstenüberschwemmungen ausgesetzt. Land erodiert und Süßwasser wird kontaminiert. Solche weitreichenden Schäden könnten Massenmigrationen erzwingen. Hunderttausende könnten kulturellen Verlust erleiden. Volkswirtschaften, die vom Tourismus und Fischfang abhängen, würden zerstört. Diese unverhältnismäßige Belastung trifft Nationen, die am wenigsten für Emissionen verantwortlich sind. Dies verstärkt internationale Forderungen nach Klimareparationen.