Entwaldung lässt tropische regionen schnell boden verlieren
Entwaldung in tropischen gebieten führt dazu, dass sturzfluten nährstoffreichen oberboden schnell erodieren. Dies verwüstet landschaften und beeinträchtigt ökosysteme. Aufforstung bietet jedoch hoffnung auf erholung.
Sturzfluten spülen in entwaldeten tropischen regionen schnell den boden weg. Dies steht im starken kontrast zu intakten wäldern. Dort schützen baumkronen und wurzeln den boden. Ohne diese natürlichen barrieren waschen intensive regenfälle, wie im amazonas, fruchtbaren oberboden weg. Diese erosion kann jahrhunderte alten boden in stunden entfernen. Zurück bleibt unfruchtbares land. Dieser prozess zerstört ökosysteme und menschliche gemeinschaften. Er verstopft flüsse und schädigt wasserlebewesen. Entwaldung kann den bodenverlust um das hundertfache erhöhen. Dabei wird gespeicherter kohlenstoff freigesetzt. Dies verschlimmert den klimawandel. Aufforstungsbemühungen, wie in costa rica, zeigen jedoch, dass eine erholung möglich ist. Sie stabilisieren böden und reduzieren das hochwasserrisiko innerhalb von jahrzehnten.