Alte Inkas entwickelten schwimmende Gärten für widerstandsfähige Ernten

Geschichte
Alte Inkas entwickelten schwimmende Gärten für widerstandsfähige Ernten

Alte Inkas bauten in den hohen Anden ausgeklügelte schwimmende Gärten. Sie nutzten Wasser, um Pflanzen vor rauem Wetter zu schützen und Millionen zu ernähren. Diese nachhaltige Praxis inspiriert die heutige Landwirtschaft.

Die alten Inkas entwickelten ausgeklügelte „Waru Waru“-Landwirtschaftssysteme. Diese oft als schwimmende Gärten bezeichneten Systeme halfen ihnen, in den Anden zu gedeihen. Die erhöhten Erdplattformen waren von wassergefüllten Gräben umgeben. Sie dienten als thermische Puffer. So schützten sie Pflanzen wie Kartoffeln und Quinoa vor Frostnächten und Dürren. Diese Innovation wurde von prä-inkaischen Kulturen verfeinert. Sie ermöglichte es, schätzungsweise 10 Millionen Menschen in über 3.600 Metern Höhe zu ernähren. Das Wasser sammelte auch Nährstoffe. Dies steigerte die Erträge um das bis zu Zehnfache. Diese nachhaltigen Praktiken inspirieren heute die moderne klimaresistente Landwirtschaft.

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