Klimawandel heizt heftigere Waldbrände an

Umwelt
Klimawandel heizt heftigere Waldbrände an

Der Klimawandel verstärkt Dürren. Dies schafft ideale Bedingungen für häufigere und zerstörerischere Waldbrände. Diese verwüsten Landschaften und gefährden Gemeinschaften weltweit.

Der Klimawandel macht Waldbrände intensiver. Dies geschieht hauptsächlich durch längere Dürren, die Vegetation austrocknen. Wärmere globale Temperaturen, verursacht durch menschliche Aktivitäten, reduzieren Niederschläge. Sie erhöhen auch die Verdunstung. Böden und Wälder bleiben dadurch ausgedörrt zurück. Der IPCC berichtet von einem deutlichen Anstieg der Feuerwetterbedingungen weltweit. Dies macht Ereignisse wie Australiens „Black Summer“ 2019-2020 um 30 % wahrscheinlicher. Im Westen der USA führten lange Trockenperioden allein im Jahr 2020 zu über 4 Millionen Hektar verbrannter Fläche in Kalifornien. Dieses Phänomen zerstört Lebensräume und setzt Kohlenstoff frei. Es bedroht Leben und kostet jährlich Milliarden. Wenn sich die Ozeane erwärmen, verändern sie indirekt das Wetter. Dies kann zu noch extremeren Brandereignissen führen.

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