Prärien speichern kohlenstoff tief in ihren wurzeln

Umwelt
Prärien speichern kohlenstoff tief in ihren wurzeln

Prärien sind die verborgenen Klimaschützer der Natur. Ihre unglaublich tiefen Wurzeln speichern riesige Mengen Kohlenstoff im Boden. Dies bietet eine starke Lösung gegen den Klimawandel.

Stellen Sie sich ein natürliches Kohlenstoffspeichersystem unter Ihren Füßen vor! Prärien, einst weite Graslandschaften in Nordamerika, speichern hervorragend Kohlenstoff. Im Gegensatz zu flachwurzelnden Pflanzen bilden einheimische Präriegräser wie das Große Blaugras Wurzeln, die bis zu sechs Meter tief reichen. Diese ausgedehnten Wurzelsysteme nehmen atmosphärisches Kohlendioxid auf. Sie speichern es als organische Substanz jahrhundertelang im Boden. Dieser Prozess, Kohlenstoffsequestrierung genannt, hilft im Kampf gegen den Klimawandel. Er hält Kohlenstoff unter der Erde. Ungestörte Prärieböden können zwei- bis dreimal mehr Kohlenstoff pro Hektar speichern als Ackerland. Sie bilden so reiche, erosionsbeständige Böden. Die Wiederherstellung selbst eines Teils verlorener Prärien könnte die globalen Kohlenstoffspeicherbemühungen erheblich steigern. Dies bietet eine wartungsarme, artenreiche Lösung.

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