Wandernde herden sind architekten der savannenlandschaften

Natur
Wandernde herden sind architekten der savannenlandschaften

Massive wandernde herden von gnus und zebras leben nicht nur in savannen. Sie prägen diese graslandschaften dynamisch. Sie agieren als wichtige architekten ihrer umwelt.

Savannen sind nicht nur die heimat wandernder herden. Diese tiere gestalten aktiv die graslandschaften, in denen sie leben. Afrikas große wanderung umfasst 1,5 millionen gnus und 200.000 zebras. Sie legen jährlich 1.000 kilometer zurück. Dies beeinflusst die vegetation der savanne stark. Ihr intensives grasen hält gräser kurz. Es verhindert, dass holzige pflanzen überhand nehmen. So bleibt die offene landschaft erhalten. Das zertrampeln verdichtet den boden. Es schafft pfade und reduziert die brandgefahr. Dies geschieht durch die begrenzung der brennstoffansammlung. Ihr dung und urin reichern den boden an. Dies fördert ein schnelles nachwachsen des grases. Dieses dynamische gleichgewicht zeigt, dass tiere nicht nur bewohner sind. Sie sind wesentliche architekten ihrer umwelt. Sie unterstützen eine große biodiversität.

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