Regenwälder produzieren Sauerstoff, den wir täglich atmen

Umwelt
Regenwälder produzieren Sauerstoff, den wir täglich atmen

Tropische Regenwälder sind wichtige Sauerstoffproduzenten durch Photosynthese. Doch mikroskopisches Meeresleben liefert den größten Teil des Sauerstoffs der Erde. Dies unterstreicht unsere gegenseitige Abhängigkeit von vielfältigen Ökosystemen.

Tropische Regenwälder, oft als „Lungen des Planeten“ bezeichnet, erzeugen lebenswichtigen Sauerstoff. Durch Photosynthese nehmen ihre dichten Baumkronen Kohlendioxid auf. Sie geben dabei Sauerstoff ab. Dieser Prozess wandelt Licht, Wasser und CO2 in Energie um. Sauerstoff ist ein wichtiges Nebenprodukt. Der Amazonas-Regenwald bedeckt 5,5 Millionen Quadratkilometer. Er produziert schätzungsweise 20 Prozent des terrestrischen Sauerstoffs der Welt. Der größte Teil des Sauerstoffs der Erde, etwa 50 bis 85 Prozent, stammt jedoch von mikroskopisch kleinem Meeres-Phytoplankton. Regenwälder sind also wichtig, aber nicht die einzigen Sauerstofflieferanten. Diese Wälder regulieren auch das Klima. Sie speichern Kohlenstoff und unterstützen eine immense Artenvielfalt. Ihr Schutz verbessert die Luftqualität für Milliarden Menschen. Dies zeigt unsere tiefe Verbindung zur Natur.

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