Feuchtgebiete sind die natürlichen Wasserfilter der Erde

Umwelt
Feuchtgebiete sind die natürlichen Wasserfilter der Erde

Oft als Nieren der Erde bezeichnet, filtern Feuchtgebiete Wasser auf natürliche Weise. Sie fangen Sedimente ein, absorbieren überschüssige Nährstoffe und bauen Schadstoffe ab. Dies schützt unsere Flüsse und Trinkwasser.

Feuchtgebiete, wie Sümpfe und Moore, sind wichtige natürliche Filter. Sie reinigen Wasser, bevor es Flüsse erreicht. Sie fangen Sedimente ein und nehmen überschüssige Nährstoffe auf. Dazu gehören Stickstoff und Phosphor aus der Landwirtschaft. Schädliche Chemikalien werden abgebaut. Pflanzen wie Rohrkolben saugen Nährstoffe auf. Dichte Vegetation verlangsamt das Wasser. So können sich Schadstoffe absetzen. Mikroben im wassergesättigten Boden bauen organische Schadstoffe und Schwermetalle weiter ab. Dieser Prozess ist entscheidend für die Wasserqualität. Er schützt Wasserlebewesen und Trinkwasserquellen. Wissenschaftler nennen Feuchtgebiete die Nieren der Erde. Der Verlust von über 50 % seit den 1900er Jahren hat die Verschmutzung verschlimmert. Schon kleine Feuchtgebiete zu restaurieren, verbessert die lokale Wassergesundheit erheblich.

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