Ursprünge des französischen Kusses reichen bis ins 17. Jahrhundert

Geschichte
Ursprünge des französischen Kusses reichen bis ins 17. Jahrhundert

Der leidenschaftliche „Französische Kuss“ hat überraschende Ursprünge. Sie reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Französische Etikette-Handbücher katalogisierten damals komplexe Kussbräuche für die High Society. Dies beeinflusste globale romantische Normen.

Der „Französische Kuss“ mag modern wirken. Doch seine Wurzeln sind überraschend alt. Der Begriff wurde im frühen 20. Jahrhundert in Amerika populär. Die Praxis detaillierter Kuss-Etikette stammt aus französischen Handbüchern des 17. Jahrhunderts. Diese Bücher, wie François de Callières' Werk von 1694, beschrieben verschiedene Küsse. Sie dienten zur Begrüßung, zum Respekt und zur Zuneigung am Hofe Ludwigs XIV. Dies zeigt, wie selbst intime Handlungen strengen Regeln unterlagen. Es prägte das raffinierte und sinnliche Bild der französischen Kultur. Der englische Begriff „French kiss“ erschien erstmals um 1923 im Druck. Kulturelle Austausche nach dem Ersten Weltkrieg verstärkten seine Verbreitung.

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