Die Türkei reformierte ihre Sprache durch Abschaffung der arabischen Schrift

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Die Türkei reformierte ihre Sprache durch Abschaffung der arabischen Schrift

1928 wechselte die Türkei mutig von der arabischen Schrift zu einem lateinischen Alphabet. Dies verbesserte die Alphabetisierung und förderte die nationale Einheit. Es symbolisierte auch eine Abkehr von der osmanischen Vergangenheit.

1928 wechselte die Türkei dramatisch von der arabischen Schrift zu einem lateinischen Alphabet. Unter Mustafa Kemal Atatürk war diese Reform entscheidend für die Modernisierung der jungen Nation. Dies geschah nach dem Fall des Osmanischen Reiches. Die alte arabische Schrift war phonetisch schwierig für Türkisch, eine Sprache mit einzigartigen Lauten. Ein neues lateinisches Alphabet mit 29 Buchstaben wurde geschaffen. Es enthielt Sonderzeichen wie 'ç' und 'ü'. Dies stellte die türkische Phonetik besser dar. Die Alphabetisierungsrate stieg in nur acht Jahren von 9 % auf 20 %. Dies stärkte eine Generation und förderte die nationale Einheit. Atatürk lehrte das neue Alphabet sogar persönlich landesweit. So wurde seine schnelle Annahme sichergestellt.

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