Der ins Stocken geratene plan der wto zur hilfe ärmerer nationen
Die WTO-Doha-Runde startete 2001. Sie sollte den Welthandel für Entwicklungsländer reformieren. Doch sie scheiterte letztlich an Uneinigkeiten.
Die Doha-Runde der Welthandelsorganisation (WTO) startete 2001. Sie sollte den Welthandel für Entwicklungsländer fairer machen. Ziel war, Agrarsubventionen in reichen Ländern zu kürzen. Auch der Marktzugang für Exporte aus Indien und Brasilien sollte verbessert werden. Dies hätte Millionen Menschen aus der Armut geholfen. Diese Initiative wollte Zölle auf Industriewaren und Agrarprodukte senken. Sie sollte langjährige Ungleichheiten beseitigen. Doch Uneinigkeiten über Landwirtschaft und Marktzugang führten 2008 zum Stillstand. Trotz des Stillstands beeinflusst der Entwicklungsfokus der Doha-Agenda die Handelspolitik. Dies geschieht durch kleinere Abkommen, wie das Bali-Paket von 2013 zur Handelserleichterung.