Basel-III-Regeln machen banken nach finanzkrise sicherer
Nach der Krise von 2008 zwangen die Basel-III-Regeln Banken weltweit zu mehr Kapital. Dies machte das globale Finanzsystem sicherer. Zukünftige Wirtschaftskrisen werden so verhindert.
Die Basel-III-Regeln entstanden aus der globalen Finanzkrise von 2008. Sie revolutionierten das Bankwesen. Sie forderten höhere Kapitalreserven von den Banken. Diese internationalen Vorschriften verlangen von Banken, mehr hochwertiges Kapital zu halten. Dazu gehört zum Beispiel Stammkapital. So können sie Wirtschaftsschocks besser abfedern. Banken müssen eine Mindestquote von 4,5 % des risikogewichteten Vermögens an hartem Kernkapital einhalten. Hinzu kommt ein Kapitalerhaltungspuffer von 2,5 %. Das ergibt insgesamt 7 %. Ziel ist es, Steuerzahler-finanzierte Rettungsaktionen und Systemausfälle zu verhindern. Dies fördert ein stabileres Finanzsystem. Obwohl sie die Kreditvergabe etwas erschweren, fördern diese Regeln die langfristige Wirtschaft. Sie schützen auch die Einleger.