Unternehmensskandale führten zu einer Überarbeitung der Wirtschaftsprüfung
Der Sarbanes-Oxley Act entstand aus Unternehmensskandalen wie Enron und WorldCom. Er überarbeitete die Wirtschaftsprüfung. Ziel war es, Betrug einzudämmen, das Vertrauen der Anleger wiederherzustellen und die moderne Unternehmensregulierung neu zu gestalten.
Der Sarbanes-Oxley Act (SOX) wurde 2002 erlassen. Massive Bilanzskandale erschütterten das öffentliche Vertrauen. Dazu gehörten der Enron-Zusammenbruch (60 Milliarden Dollar) und der WorldCom-Betrug (3,8 Milliarden Dollar). Diese Ereignisse zeigten tiefe Mängel in der Unternehmensführung und Wirtschaftsprüfung auf. SOX führte umfassende Reformen ein. Es gründete das Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB). Dieses überwacht Wirtschaftsprüfungen. CEOs müssen Finanzberichte persönlich bestätigen. Dies sollte kreative Buchführung verhindern und das Vertrauen der Anleger wiederherstellen. SOX reduzierte Betrug erheblich. Die Compliance-Kosten für große Firmen betragen jedoch durchschnittlich über 2,3 Millionen Dollar jährlich. Dies löst anhaltende Debatten über das regulatorische Gleichgewicht aus.