Wie der IWF globale Finanzkrisen verhindert

Wirtschaft
Wie der IWF globale Finanzkrisen verhindert

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist ein globales finanzielles Sicherheitsnetz. Er bietet Notkredite und politische Beratung. So verhindert er, dass Wirtschaftskrisen Länder zerstören und sich weltweit ausbreiten.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) agiert als weltweite Finanzfeuerwehr. Er stabilisiert Volkswirtschaften in Krisenzeiten. Die Organisation wurde 1944 gegründet. Sie hat 190 Mitgliedsländer. Der IWF vergibt Notkredite und bietet Expertenrat. Dies hilft Ländern mit schweren Finanzproblemen, wie Zahlungsbilanzschwierigkeiten. So werden weit verbreitete Arbeitslosigkeit und Armut verhindert. Zum Beispiel stellte der IWF während der asiatischen Finanzkrise 1997 über 100 Milliarden US-Dollar an Krediten bereit. Dies betraf Länder wie Thailand und Südkorea. Oft waren damit Wirtschaftsreformen verbunden. Ähnlich bot er Island und Pakistan 2008 Milliarden an. Während der europäischen Schuldenkrise in den 2010er Jahren erhielten Griechenland, Irland und Portugal über 200 Milliarden Euro. Diese Interventionen sind entscheidend für die Stabilität. Manchmal lösen sie jedoch Debatten über nationale Souveränität versus globale Hilfe aus.

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