Der Wall-Street-Crash vernichtete Milliarden

Geschichte
Der Wall-Street-Crash vernichtete Milliarden

Der Wall-Street-Crash von 1929 ließ den US-Aktienmarkt dramatisch abstürzen. Milliarden wurden vernichtet. Er löste die Große Depression aus und veränderte die Finanzaufsicht für immer.

Der Wall-Street-Crash von 1929 war eine plötzliche Katastrophe. Er beendete den Wirtschaftsboom der Goldenen Zwanziger. Am Schwarzen Donnerstag, dem 24. Oktober, brach Panikverkäufe aus. Es folgten der Schwarze Montag und Schwarze Dienstag. Der Dow Jones Industrial Average stürzte ab. In nur wenigen Tagen verlor der Markt etwa 30 Milliarden Dollar. Das entspricht heute rund 500 Milliarden Dollar. Vermögen, die auf riskanten Anlagen und geliehenem Geld aufgebaut waren, lösten sich in Luft auf. Dieser Crash löste die Große Depression aus. Das war ein jahrzehntelanger globaler Wirtschaftsabschwung. Er zeigte einen fragilen, unregulierten Markt. Dieser wurde durch übermäßiges Vertrauen angeheizt. Dies führte zu weit verbreiteten Bankenpleiten. Die Arbeitslosigkeit in den USA erreichte 25%. Das Ereignis zerstörte die Illusion endlosen Wohlstands. Es inspirierte die Gründung der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) im Jahr 1934. Dies sollte zukünftige Spekulationsausschweifungen verhindern.

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