Heideggers kurze NSDAP-Mitgliedschaft

Philosophie
Heideggers kurze NSDAP-Mitgliedschaft

Die NSDAP-Mitgliedschaft des einflussreichen Philosophen Martin Heidegger von 1933 und seine aktive Rolle bei der Umsetzung ihrer Politik. Dies befeuert weiterhin intensive Debatten über sein umstrittenes intellektuelles Erbe.

Der einflussreiche Philosoph Martin Heidegger trat am 1. Mai 1933 der NSDAP bei. Dies geschah kurz nach Hitlers Ernennung zum Kanzler. Er war Rektor der Universität Freiburg. Dort setzte er NS-Politik um, wie die Entlassung jüdischer Dozenten. Er hielt auch Reden zugunsten des Regimes. 1934 trat er als Rektor zurück. Die Parteimitgliedschaft behielt er jedoch bis 1945. Später behauptete er, sie sei passiv gewesen. Dieses Engagement erschwert sein philosophisches Erbe. Es löst Debatten aus, ob seine Ideen vom NS-Gedankengut beeinflusst wurden. Kritiker verweisen auf spätere Schriften mit antisemitischen Untertönen.

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