Sartres schlechter Glaube: die Verleugnung der eigenen Freiheit
Sartres „schlechter Glaube“ zeigt, wie Menschen sich selbst täuschen. Sie leugnen ihre Freiheit und Verantwortung. So vermeiden sie die Angst der Wahl im existenziellen Leben.
Jean-Paul Sartre, der Philosoph des 20. Jahrhunderts, führte 1943 den Begriff „schlechter Glaube“ (mauvaise foi) ein. Er beschreibt, wie Menschen sich selbst täuschen. Sie leugnen ihre angeborene Freiheit und Verantwortung. Sie geben vor, feste Objekte oder Rollen zu sein. Dies vermeidet die „Angst der Wahl“, die mit dem „Verurteiltsein zur Freiheit“ einhergeht.
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