Locke theoretisierte die Trennung von Kirche und Staat
John Lockes Ideen von 1689 waren wegweisend für die Trennung von Kirche und Staat. Sie förderten religiöse Toleranz und beeinflussten moderne säkulare Demokratien.
1689 formulierte der Philosoph John Locke erstmals die theoretische Trennung von Kirche und Staat. Dies geschah in seinem Werk „Ein Brief über Toleranz“. Inmitten religiöser Konflikte in Europa argumentierte er. Regierungen sollten zivile Interessen schützen, während Kirchen sich um spirituelle Angelegenheiten kümmern. Diese revolutionäre Idee stellte die damalige Verflechtung von religiöser und politischer Autorität in Frage.