Platon wollte dichter aus seiner idealstadt verbannen

Philosophie
Platon wollte dichter aus seiner idealstadt verbannen

Der antike Philosoph Platon befürwortete die Verbannung von Dichtern aus seiner Idealgesellschaft. Er glaubte, ihre Kunst verderbe Bürger, indem sie Emotionen über die Vernunft stellte. Dies bedrohte seine vorgesehene soziale Ordnung.

Der antike griechische Philosoph Platon schlug in seinem einflussreichen Werk „Der Staat“ (um 375 v. Chr.) eine radikale Idee für seinen Idealstaat vor. Er wollte die meisten Dichter verbannen. Er glaubte, Dichter wie Homer schufen Kunst, die nur Erscheinungen nachahmte. Sie spiegelte nicht die wahre Realität wider. Dies könnte Bürger verderben, indem sie Emotionen über die Vernunft stellten. Dies bedrohte die starre Sozialstruktur, die er sich vorstellte. Dort brauchten Philosophenkönige einen unerschütterlichen Fokus auf Gerechtigkeit. Platon argumentierte, dass künstlerische Verzerrungen die gesellschaftliche Harmonie untergraben könnten. Sie könnten auch die Jugend irreführen. Es war keine wörtliche Vertreibung. Dieses Verbot würde die Poesie auf Hymnen beschränken, die Götter und Tugenden preisen. So würde sie der Staatsideologie entsprechen. Dies zeigt die alte Spannung zwischen künstlerischer Freiheit und philosophischer Kontrolle.

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