Mills philosophie für das größte glück
John Stuart Mill befürwortete den Utilitarismus. Diese Philosophie beurteilt Handlungen danach, ob sie das größte Glück für die größte Zahl erzeugen. Dabei betonte er höhere intellektuelle Freuden.
John Stuart Mill, ein britischer Philosoph des 19. Jahrhunderts, vertrat den Utilitarismus. Diese ethische Lehre strebt das größte Glück für die größte Zahl an. Mill verfeinerte Jeremy Benthams Ideen. Dies tat er in seinem Buch "Utilitarismus" von 1861. Er argumentierte, Handlungen sollten nach ihren Folgen beurteilt werden. Es ging darum, wie viel Freude sie schaffen und wie viel Leid sie mindern. Mill führte eine wichtige Unterscheidung ein. Intellektuelle Freuden, wie Kunst oder Philosophie, sind wertvoller als einfache sinnliche. Dieser Ansatz leitete moralische Entscheidungen und Sozialpolitik. Er beeinflusste modernes liberales Denken. Interessanterweise verband Mill auch individuelle Freiheiten mit dem allgemeinen Glück. Er glaubte, persönliche Freiheit fördere vielfältige Erfahrungen. Diese tragen zum kollektiven Wohl bei.