Die Geige wurde vor über 400 Jahren in Italien erfunden
Im 16. Jahrhundert in Italien entstanden, veränderte die Geige die Musik. Ihr ausdrucksstarker Klang machte sie unentbehrlich. Noch heute wird sie für ihre Handwerkskunst geschätzt.
Die moderne Geige, ein Eckpfeiler der klassischen Musik, entstand Mitte des 16. Jahrhunderts in Italien. Andrea Amati, ein Geigenbauer aus Cremona, schuf um 1555 die ersten echten Geigen. Seine innovativen Entwürfe übertrafen frühere Instrumente. Sie hatten vier Saiten und einen resonanten Holzkörper. Diese italienische Erfindung prägte die westliche Musik tiefgreifend. Sie ermöglichte ausdrucksstarke Melodien, die der menschlichen Stimme ähnelten. Meister wie Vivaldi und Bach machten die Geige bald unentbehrlich. Heute werden „Goldenes Zeitalter“-Geigen von Cremonas berühmten Herstellern, wie Stradivari, noch von Virtuosen gespielt. Sie können Millionen kosten, ein Zeugnis ihres bleibenden Erbes.