Antike römer teilten schwämme an stöcken als toilettenpapier
Antike römer nutzten wiederverwendbare schwämme an stöcken, tersoria genannt. Dies geschah in gemeinschaftlichen latrinen. Es zeigt ihre innovative öffentliche hygiene und überraschende soziale normen.
Stellen sie sich öffentliche toiletten vor, wo jeder denselben schwamm am stock zur reinigung benutzte! Dies war die realität im alten rom. Ein tersorium war ein meerschwamm, der an holz befestigt war. Er wurde vor und nach gebrauch in wasser oder essig getaucht. Diese schwämme stammen aus mindestens dem 1. jahrhundert v. chr. Sie waren in mehrsitzigen latrinen üblich. Dort fanden dutzende menschen ohne sichtschutz platz. Dies zeigt römischen erfindungsreichtum in der hygiene. Es zeigt auch eine welt vor der keimtheorie. Große städte wie rom hatten hunderte solcher einrichtungen. Sie dienten über einer million menschen. Reichere römer hatten vielleicht private schwämme. Das öffentliche tersorium war jedoch eine bemerkenswert nachhaltige, wenn auch gemeinschaftliche wahl.