Millionen baden jährlich im heiligen Ganges
Millionen hinduistischer Pilger tauchen jährlich im heiligen Ganges ein. Sie glauben, seine Wasser reinigen die Seele. Sie bieten auch Befreiung vom Kreislauf der Wiedergeburt.
Millionen Hindus tauchen jährlich im indischen Ganges, auch Ganga genannt, zur spirituellen Reinigung ein. Der Fluss gilt als lebende Göttin. Man glaubt, er reinige Sünden und biete Befreiung von der Wiedergeburt. Dies geschieht bei Zeremonien namens Snan. Diese Rituale finden das ganze Jahr über statt. Sie intensivieren sich bei Festen wie Makar Sankranti. Dann versammeln sich Hunderttausende für ein heiliges Bad. Alle 12 Jahre verstärkt die Kumbh Mela diese Tradition. Sie findet an Orten wie Prayagraj statt. Das Ereignis 2013 zog über 120 Millionen Besucher an. Es war die größte friedliche Menschenansammlung der Welt. Diese dauerhafte Praxis zeigt die tiefe Rolle des Ganges. Er verbindet alte Texte mit moderner Hingabe, trotz Umweltproblemen.