Inka-führer fanden ewige ruhe auf berggipfeln

Geschichte
Inka-führer fanden ewige ruhe auf berggipfeln

Alte Inkas mumifizierten Elite-Anführer. Sie platzierten sie auf eisigen Andengipfeln. Dort bewahrte natürliche Kälte die Körper jahrhundertelang. Dies spiegelte tiefe spirituelle Bindungen zur Umwelt wider.

Das Inka-Reich, das im 15. und 16. Jahrhundert florierte, bewahrte seine verstorbenen Anführer und Adligen durch ausgeklügelte Mumifizierung. Anstatt sie zu begraben, platzierten sie diese mumifizierten Körper, genannt Mallquis, oft auf hohen Andengipfeln. Die Minusgrade und die trockene Luft gefriergetrockneten die Körper auf natürliche Weise. Dies verhinderte den Verfall und führte zu einer bemerkenswerten Konservierung, wie Funde auf dem Llullaillaco zeigen. Diese Praxis verband sie mit heiligen Bergen, die mächtige Gottheiten beherbergen sollten. Sie unterstreicht die tiefen spirituellen Bindungen der Inkas zu ihrer Umwelt. Sie nutzten die Extreme der Natur für kulturelle Zwecke ohne moderne Technologie. Einige in den 1990er Jahren entdeckte Mumien trugen noch immer aufwendige Textilien. Dies bietet einen direkten Einblick in die Inka-Gesellschaft vor der spanischen Eroberung im Jahr 1532.

In der App Weiterlesen
plus ein 2-Fragen-Quiz
In App öffnen

Das volle Erlebnis genießen

Täglich Wissen herunterladen