Alte Olmeken schnitzten kolossale Steinköpfe
Alte Olmeken schnitzten meisterhaft kolossale Basaltköpfe. Einige wogen 50 Tonnen. Dies zeigt die Kunstfertigkeit und Macht einer hochentwickelten Zivilisation vor etwa 3.000 Jahren.
Vor etwa 3.000 Jahren schuf die Olmeken-Zivilisation in Mesoamerika riesige Steinköpfe aus Basaltblöcken. Diese beeindruckenden Skulpturen sind bis zu drei Meter hoch und wiegen 50 Tonnen. Sie zeigen einzigartige Gesichter mit markanten Zügen und helmähnlichem Kopfschmuck. Wahrscheinlich stellen sie mächtige Herrscher dar. Siebzehn solcher Köpfe wurden in Mexiko gefunden, darunter in San Lorenzo und La Venta. Ihre Herstellung erforderte den Abbau von Basalt aus vulkanischen Regionen. Diese lagen über 80 Kilometer entfernt. Der Transport erfolgte ohne Räder oder Zugtiere. Dies zeigt die fortgeschrittenen Ingenieur- und Organisationsfähigkeiten der Olmeken. Diese monumentale Kunst beeinflusste spätere Zivilisationen wie die Maya und Azteken. Keine zwei Köpfe sind identisch. Dies löst unter Archäologen Debatten über ihren genauen Zweck aus.