Gletscher formen die Landschaften der Erde zu U-Tälern

Geographie
Gletscher formen die Landschaften der Erde zu U-Tälern

Gletscher sind mächtige Bildhauer der Natur. Sie erodieren über Jahrtausende Gestein. So bilden sie dramatische U-Täler und Fjorde. Dies prägt die gebirgigen Landschaften der Erde grundlegend.

Massive Gletscher, langsam fließende Eisströme, formen unerbittlich die Erdoberfläche. Sie schleifen mit eingebetteten Steinen wie Schmirgelpapier am Fels. Dabei reißen sie Gesteinsbrocken heraus. So entstehen markante U-förmige Täler. Diese unterscheiden sich von den V-förmigen Tälern der Flüsse. Bekannte Beispiele sind das Yosemite Valley in Kalifornien und der Sognefjord in Norwegen. Letzterer ist der längste Fjord der Welt. Dieser mächtige Prozess formte etwa 30 Prozent der Erdoberfläche. Dies geschah während der letzten großen Eiszeit vor 20.000 Jahren. Diese alten Bildhauer schwinden heute schnell. Seit dem Jahr 2000 gehen jährlich schätzungsweise 390 Milliarden Tonnen Eis verloren. Dies verändert Landschaften durch vermehrte Steinschläge und Überschwemmungen.

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