Delfine schlafen mit einem offenen auge

Natur
Delfine schlafen mit einem offenen auge

Delfine ruhen durch unihemisphärischen Schlaf. Eine Gehirnhälfte bleibt wach, um zu atmen und Gefahren zu entgehen. Dies ist eine entscheidende Anpassung für das Überleben im Ozean.

Delfine können nicht wie Landtiere vollständig abschalten. Stattdessen praktizieren sie unihemisphärischen Schlaf. Dabei ruht eine Gehirnhälfte, während die andere aktiv bleibt. Diese einzigartige Anpassung ermöglicht es ihnen, ein Auge offen zu halten. So bleiben sie ihrer Umgebung bewusst. Die wache Gehirnhälfte steuert Atmung und Schwimmen. Dies sichert das Auftauchen zum Luftholen und die Wachsamkeit vor Raubtieren wie Haien. Diese unglaubliche Überlebensstrategie wurde erstmals in den 1960er Jahren bei Großen Tümmlern dokumentiert. Sie zeigt den evolutionären Einfallsreichtum der Wale. Nach Millionen von Jahren des Übergangs vom Land ins Meer tauschten sie Tiefschlaf gegen ständige Bereitschaft.

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