Fledermäuse senden ultraschallimpulse von bis zu 120 dezibel aus
Fledermäuse nutzen Echoortung. Sie senden Ultraschallimpulse aus, so laut wie ein Rockkonzert. Damit erstellen sie eine detaillierte Schallkarte ihrer Umgebung. So jagen sie mit bemerkenswerter Präzision im Dunkeln.
Fledermäuse navigieren und jagen in völliger Dunkelheit. Sie nutzen die Echoortung, ein ausgeklügeltes Sonarsystem. Sie senden hochfrequente Ultraschallimpulse aus. Diese sind mit bis zu 120 Dezibel unglaublich laut. Das ist vergleichbar mit einem Rockkonzert oder einem Düsentriebwerk. Für menschliche Ohren sind sie jedoch völlig unhörbar. Diese enorme Lautstärke sorgt dafür, dass Echos selbst von winzigen Insekten klar zurückprallen. So können Fledermäuse Beute wie Mücken aus 30 Metern Entfernung erkennen. Diese evolutionäre Anpassung erstellt eine 3D-akustische Karte ihrer Umgebung. Dies ermöglicht eine punktgenaue Genauigkeit beim Fangen schwer fassbarer Mahlzeiten und beim Vermeiden von Hindernissen. Dieser natürliche Einfallsreichtum hat sogar menschliche Technologien wie den medizinischen Ultraschall inspiriert.